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Volk Gesundheit Staat | Gesundheitsämter im Nationalsozialismus

Erstmals zeigt das Heimatmuseum Flacht eine Wanderausstellung, darin ist ein „Euthanasie“-Opfer aus Flacht, Gerda Metzger, abgebildet.

Das Heimatmuseum Flacht ist nach der Premiere der Ausstellung beim Wissenschaftlichen Kongress des BVÖGD in Kassel ihre erste Station außerhalb der medizinischen Szene. Zusätzlich zeigt das Heimatmuseum Ausstellungsstücke aus Flacht.

Die Gesundheitsämter arbeiteten im Nationalsozialismus für „Erb- und Rassenpflege“ und entschieden, wer zum „gesunden Volkskörper“ gehört  - und wer nicht.

Die Ausstellung zeigt Arbeitsbereiche der Gesundheitsämter am Beispiel von Thüringen und Württemberg und zeigt strukturelle, programmatische Kontinuitäten nach 1945.

Dr. Karl-Horst Marquart und Friedrich Buhlrich sind bereit, während der Dauer der Ausstellung Führungen anzubieten und Schulklassen zu empfangen bzw. zu besuchen. Friedrich Buhlrich hat einen Film über seine Familiengeschichte gedreht, den er nach Vereinbarung im Heimatmuseum oder in Schulen vorführt.

Das Begleitbuch zur Ausstellung ist erhältlich.

Dauer der Ausstellung: 10.11.2019 - 1.3.2020

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Artikel in der Leonberger Kreiszeitung vom 11. November 2019

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Vortrag

 

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